Formica fuscocinerea

Formica fuscocinerea (Forel)

Forel, A. 1874. Les fourmis de la Suisse. Systématique. Notices anatomiques et physiologiques. Architecture. Distribution géographique. Nouvelles expériences et observations de moeurs. Neue Denkschriften der Allgemeinen Schweizerischen Gesellschaft für die Gesammten Naturwissenschaften 26: 1-452.

 

Formica fuscocinerea: Arbeiterin

Formica fuscocinerea, Arbeiterin, frontal.
Formica fuscocinerea, Arbeiterin, lateral.
Formica fuscocinerea, Arbeiterin, dorsal.

 

Formica fuscocinera ist ursprünglich nur aus den Alpen und deren Vorland bekannt (Seifert, 2007). Allerdings gibt es verschiedene Berichte aus den vergangenen Jahren, wonach sich diese Art bereits in München (Spiegel Online, 25.8.2013) und Tübingen (Badische Zeitung, 19.9.2013)  ausbreitet. In München besiedelt sie auch Balkone mit Wildblumen. (Die obigen Bilder zeigen ein Exemplar aus München.)

Der natürliche Lebensraum sind Sand- und Kiesbänke von Flüssen, aber auch an Bahn- und Strassendämmen findet man Ameisen dieser Art. Die Kolonien sind polydom, was sich mit den Beobachtungen von sogenannten Superkolonien deckt. 

Bei der eindeutigen Bestimmung bzw. Differenzierung von Formica cinerea hilft: Seifert, B. 2002. A taxonomic revision of the Formica cinerea group (Hymenoptera: Formicidae). Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 74(2): 245-27.

 

(Angaben zur Lebensweise nach Seifert, 2007)